Ein schlechter Lieferant kann Sie weit mehr kosten als nur den Auftragswert – etwa durch verpasste Fristen, Qualitätsmängel und verlorene Kunden. Eine Prüfung ist eine günstige Absicherung. Hier ist eine praktische Checkliste.

1. Prüfen Sie, ob das Unternehmen echt ist

  • Handelsregisternummer und rechtlicher Firmenname
  • Steuer- / USt-IdNr.
  • Eine überprüfbare physische Adresse, nicht nur ein Postfach

2. Bewerten Sie die bisherige Erfolgsbilanz

  • Seit wie vielen Jahren ist das Unternehmen am Markt?
  • Welche Märkte und Käufer bedient es bereits?
  • Kann es relevante Zertifizierungen für Ihre Branche vorweisen?

3. Sprechen Sie mit Referenzen

Bitten Sie um zwei oder drei Käufer aus einem ähnlichen Markt und kontaktieren Sie diese tatsächlich. Fragen Sie nach gleichbleibender Qualität, Kommunikation und dem Umgang mit Problemen.

4. Testen Sie mit Mustern

Verzichten Sie niemals auf Muster. Vergleichen Sie die gelieferte Ware mit der vereinbarten Spezifikation und achten Sie darauf, wie schnell und klar während des Prozesses kommuniziert wird.

5. Starten Sie mit einer Testbestellung

Eine kleine Erstbestellung sagt mehr aus als jede Broschüre: Produktionsqualität bei höherem Volumen, Verpackung, Termintreue und After-Sales-Support.

6. Schützen Sie die Transaktion

  • Nutzen Sie schriftliche Verträge mit klaren Spezifikationen und Bedingungen
  • Vermeiden Sie die vollständige Vorauszahlung auf private Konten
  • Vereinbaren Sie Inspektions- und Streitbeilegungsbedingungen, bevor Sie zahlen
Eine Lieferantenprüfung ist keine einmalige Hürde. Prüfen Sie Zertifizierungen und Leistung regelmäßig erneut – besonders bevor Sie Ihr Bestellvolumen erhöhen.

Ich habe meine persönliche Sicht auf dieses Thema auch auf Medium geteilt: How to Vet an Overseas Supplier Before You Wire a Single Dollar.

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